Backpacking in Israel und Jordanien Rundreise

Backpacking in Israel und Jordanien – Die 9 besten Reisetipps

Auf ins Abenteuer Backpacking in Israel und Jordanien! Das war lange mein Traum. Ein Traum, den ich aufgrund zahlreicher Unsicherheiten und Fragezeichen in meinem Kopf lange vor mir hergeschoben habe. Ein Traum, der sich nun aber erfüllt hat!

Backpacking in Israel und Jordanien ist wahrlich eine Herausforderung. Aber sind es nicht die größten Herausforderungen, die sich hinterher als beste Reiseerinnerungen herausstellen? Das kann ich in diesem Fall absolut unterschreiben.

Reisedaten Israel & Jordanien

Reisezeit: September/Oktober 2022
Reisedauer: 17 Tage
Unterkunftsart: Hostels/Guesthouses

Was mache ich, wenn am Shabbat und an jüdischen Feiertagen das gesamte öffentliche Leben lahm liegt? Muss ich wirklich alles vorbuchen? Wie komme ich über die Grenze nach Jordanien? Was passiert, wenn ich nach Palästina komme? Und ist Backpacking in Israel und Jordanien (als Frau) überhaupt sicher?

Guide für Backpacker: Israel und Jordanien

Ich möchte dir all diese Fragen und noch viele mehr beantworten. Dafür habe ich hier einen zweiteiligen Guide veröffentlicht, der sich speziell an Individualreisende in Israel und Jordanien richtet.

Du befindest dich gerade im Teil zu den besten Reisetipps für Backpacking in Israel und Jordanien.

Hier unten geht’s zum Teil: Individuelle Israel Jordanien Rundreise – Reiseroute und Kosten

In diesen Beiträgen habe ich wirklich alles für dich zusammengefasst, was du für zum Backpacking in Israel und Jordanien wissen solltest. Ich möchte dir nämlich genau die Fragen beantworten, die mir vor meiner Reise die größten Sorgen bereitet haben und auf die ich nun Antworten habe.

Und sollte sich eine deiner Fragen nicht beantworten, schreib mir doch einfach einen Kommentar oder kontaktiere mich per Mail oder über Social Media.

Jordanien Reise individuell
Sonnenuntergang im Wadi Rum in Jordanien

5 mehr als gute Gründe für Backpacking in Israel und Jordanien

#1 Sichere Enklaven im Nahen Osten: Du kannst die Vorurteile zuhause lassen

#2 Die Länder sind klein, die Strecken kurz: Du siehst unglaublich viel in nur 2 Wochen

#3 Nirgendwo anders wirst du den Nahost-Konflikt und den Holocaust so gut verstehen lernen

#4 Du bekommst einzigartige Welt- und Naturwunder zu sehen

#5 Fast ganzjährig überragendes Wetter mit Sonnengarantie

#6 Du erlebst eine andere Welt weniger als 5 Flugstunden von Deutschland entfernt

Backpacking in Israel und Jordanien: Was du vorher wissen musst

Ich würde behaupten, dass ich eine sehr erfahrene Individualreisende bin. Warum mich die Reiseplanung einer individuellen Israel Jordanien Reise dennoch an meine Grenzen gebracht hat, ist zum einen die Tatsache, dass ich in diesem Teil der Welt noch nie individuell war, und zum anderen, dass es immense Unterschiede zu anderen Reisezielen gibt. Hier kommen die wichtigsten Unterschiede, die allen voran Israel von anderen Reisezielen unterscheiden:

Hinweis #1: Der Shabbat und die Feiertage im Judentum

Von vielen Reiseländern sind wir es gewohnt, dass Supermärkte und Geschäfte jeden Tag, selbst sonntags, geöffnet haben. Öffentliche Verkehrsmittel fahren quasi rund um die Uhr. In Israel ist das ganz anders. Und mit ganz anders meine ich wirklich ganz anders. Jede Woche von Freitagmittag bis Samstagabend haben die Juden Shabbat. Das ist vergleichbar mit unserem Sonntag, wobei der Shabbat wesentlich strenger in der Öffentlichkeit gelebt wird. Große Supermärkte schließen, viele Restaurants ebenfalls, Busse und Züge liegen still.

Keine Sorge, kleine Kioske haben geöffnet, sind aber auch teurer. In Tel Aviv fahren mittlerweile auch zwei Buslinien am Shabbat (sogar kostenlos!) und in den muslimischen Gegenden gibt es an Shabbat logischerweise keine Einschränkungen. Dennoch hat der Shabbat enorme Auswirkungen auf die Reiseplanung, da 75% der israelischen Bevölkerung Juden sind. Entweder du planst deine Route so, dass du über Shabbat an einem Ort bleibst, oder du buchst dir einen Mietwagen.

Weitere Infos zum Shabbat und Tipps für Reisende kannst du hier nachlesen:
https://www.israelmagazin.de/israel-juedisch/schabbat-shabbat-sabbat-schabbes-sabbath
https://www.andersreisen.net/reisen-am-sabbat-in-israel-das-musst-du-beachten/

Klagemauer am jüdischen Neujahrstag Rosh Hashana
Klagemauer am jüdischen Neujahrstag Rosch Haschana

Darüber hinaus ist der Kalender an jüdischen Feiertagen sehr voll. Auch an diesen musst du mit erheblichen Einschränkungen rechnen. In unsere Reisezeit fielen gleich zwei bedeutsame Feiertage: Rosch Haschana und Jom Kippur. Das zweitägige Rosch Haschana haben wir in Jerusalem verbracht. Zum einen konnten wir so das jüdische Leben so hautnah erleben. Zum anderen waren die Einschränkungen gut zu umgehen, da die Altstadt Jerusalems auch aus einem muslimischen, einem christlichen und einem armenischen Viertel besteht. Während Jom Kippur waren wir in Jordanien, womit wir keine Einschränkung spüren konnte. Plane die Route demnach clever.

Mehr Hintergrundwissen zu den jüdischen Festen findest du hier: https://reisenachjerusalem.com/judischen-feste-reise-nach-israel/

Auf dieser Seite erfährst du, wann genau die jüdischen Feiertage stattfinden und ob den Juden an diesen Arbeiten erlaubt oder verboten ist, sprich, ob du als Reisender mit Einschränkungen im öffentlichen Leben zu rechnen hast oder nicht:
https://de.chabad.org/holidays/default_cdo/year/2022/jewish/holidays-2022.htm

Achtung: Wenn du an an Shabbat in Israel ankommst, fahren nur Taxis vom Flughafen oder Grenzposten.

Backpacking in Israel und Jordanien Über den Dächern Jerusalems
Über den Dächern Jerusalems: Backpacking in Israel und Jordanien ist kulturelle Faszination

Hinweis #2: Israel ist verdammt teuer für Backpacker

Was die Reisekosten anbelangt ist Backpacking in Israel und Jordanien mit kleinem Budget kein Zuckerschlecken. Eine ausführliche Kostenaufstellung findest im Beitrag zur Reiseroute und den Kosten. Entsprechend bedarf es einiger Vorbereitung und Zeit zum Vergleichen von Preisen, wenn du dein Konto schonen möchtest.

Hinweis #3: Reisen und der Nahost-Konflikt

Die politischen und religiösen Konflikte in dem Gebiet sind für Außenstehende oftmals nicht wirklich greifbar und verständlich. In wenigen anderen Ländern herrscht bereits über so lange Zeit ein mal kalter, mal heißer Konflikt. Selbstverständlich macht man sich als Tourist Gedanken – vor allem bei der Berichterstattung über Israel in den hiesigen Medien. Damit zusammenhängend wirst du vielleicht sogar einen dritten Staat mehr oder minder automatisch oder gar unbewusst bereisen: Nämlich Palästina. Palästina ist international als staatliche Einheit anerkannt und bezeichnet das Westjordanland und den Gaza-Streifen.

Wichtig ist bei einer individuellen Israel Jordanien Rundreise, dass du stets gut informiert bleibst, dich aber gleichzeitig nicht verrückt machen lässt.

Zwischenfazit: Eine gute Reiseplanung ist hier das A und O! Bei aller geliebten Spontanität solltest du beim Backpacking in Israel und Jordanien das Grundgerüst deiner individuellen Rundreise bereits vorab durchgeplant haben und dir trotzdem Raum für Flexibilität lassen.

Sonnenaufgang Masada
Sonnenaufgang über Jordanien - Blick von Masada in Israel

Die beste Reisezeit für Backpacking in Israel und Jordanien

Wettertechnisch sind Israel und Jordanien grundsätzlich ganzjährig sehr gut zu bereisen. Um extreme Hitze zu umgehen, eignen sich die Frühjahrsmonate März, April und Mai und die Herbstmonate September und Oktober perfekt. In den Wintermonaten Dezember und Januar kann es in Jordanien, besonders in der Wüste Wadi Rum, jedoch sogar schneien. Du solltest bei der Reisezeit allerdings auch, wie oben bereits erwähnt, die jüdischen und muslimischen Feiertage im Blick behalten.

Unsere besten Reisetipps für Backpacking in Israel und Jordanien

Tipp #1: Besorg dir in Israel eine SIM Karte

Zwar ist die WLAN-Abdeckung in Israel wirklich beeindruckend, aber wenn du komplett individuell unterwegs bist, ist eine lokale SIM-Karte mit mobilen Daten absolut empfehlenswert. Ein Paket über 100 GB und einer Gültigkeit von 30 Tagen (eigentlich viel zu viel, aber es war bei uns gerade nichts anderes verfügbar) kostet etwa 23 Euro (Anbieter: Pelephone). SIM-Karten kannst du einfach vor Ort in Tel Aviv oder Jerusalem in Handygeschäften oder manchen Kiosken kaufen. Mit deiner israelischen SIM-Karte hast du sogar noch in Aqaba in Jordanien und etwas darüber hinaus Empfang! Deshalb rate ich bei gleicher oder ähnlicher Route nicht dazu, in Jordanien nochmals eine SIM-Karte zu kaufen.

Tipp #2: Plane deine Route vorab möglichst genau

Bei deiner Route sollten der Shabbat und die jüdischen Feiertage auf jeden Fall Beachtung finden. Je länger du mit dem Buchen der Unterkünfte wartest, desto teurer werden diese – insbesondere in der Feiertagssaison. In deiner Zeit in Jordanien kannst du etwas gelassener agieren. Lediglich deine Unterkunft in Wadi Musa für die Besichtigung der Felsenstadt Petra solltest du nicht auf den letzten Drücker buchen, da sich dort seeehr viele Touristen aufhalten.

Tipp #3: Hab immer ein Tuch dabei

An einigen religiösen Orten in Jerusalem musst du Knie und Schultern bedeckt haben, so z.B. in der Grabeskirche oder an Shabbat sowie an jüdischen Feiertagen an der Klagemauer. Du musst aber (glücklicherweise) nicht die ganze Zeit in langer Kleidung bei sengender Hitze herumlaufen – auch als Frau nicht, solange du es mit Kürze nicht übertreibst 😉. Deshalb stecke dir einfach ein großes Tuch zum Umwickeln ein und du bist auf der sicheren Seite. In Tel Aviv musst du dir diesbezüglich überhaupt keine Gedanken machen!

Auch in Jordanien herrscht im Übrigen keine strenge Kleiderordnung, aber ich empfehle dir zumindest in Wadi Musa (Petra) eine leichte lange Hose anzuziehen. Ich persönlich empfand es einfach als unangenehm, mich in kurzer Hose und Top zu zeigen, da ausnahmslos alle einheimischen Frauen verschleiert waren.

Dach der Grabeskirche in Jerusalem - Hier kommst du nur mit bedeckten Knie und Schultern rein!

Tipp #4: Rav Kav und Jordan Pass

Für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel benötigst du eine Rav Kav Karte. Diese bekommst du entweder direkt am Flughafen, oder solltest du wie wir am Shabbat ankommen, in Kiosken oder Touristen-Infos. Die anonyme Rav Kav Karte kostet einmalig 5 Shekel und kann dann ab 30 NIS beliebig aufgeladen werden. Busfahrer akzeptieren keine Barzahlung mehr.

Mehr Infos zur Rav Kav Karte findest du hier: https://www.israel-reiseleiter.com/post/rav-kav

Bus und Zugfahrpläne findest du hier: https://mslworld.egged.co.il/?language=en&state=#/origindestination/1/0/false/9000-274/2523/1126-495/1384

Außerdem empfehle ich dir für deinen Aufenthalt in Jordanien den Jordan Pass. Der Jordan Pass beinhaltet bereits die Visumsgebühr, die du sonst beim Grenzübertritt zahlen müsstest, den Eintritt für Wadi Rum und für Petra. Die verschiedenen Preisstufen richtigen sich nach der Anzahl der Tage, die du in Petra verbringen möchtest. Bereits in unserem Fall hat sich der Kauf eines Jordan Passes preislich gelohnt. Du musst den Jordan Pass vor deiner Reise online kaufen und ausdrucken.

Hier geht’s zum Jordan Pass: https://www.jordanpass.jo/Default.aspx

Petra Jordanien indivduelle Reisetipps
Der Eintritt in die Felsenstadt Petra ist im Jordan Pass bereits inkludiert

Tipp #5: Nimm dir einen Mietwagen

Mein ursprünglicher Plan war es Israel und Jordanien nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen. Ob der Plan aufgegangen ist? Nein! Bei allem Sparzwang, ohne unseren Mietwagen wären wir auf unserer Route zwischen Jerusalem über den See Genezareth, das Tote Meer bis Eilat komplett aufgeschmissen gewesen. Die Reisefreiheit, die dir ein Mietwagen in Israel bietet, ist so viel mehr wert als das gesparte Geld, wenn du keinen hättest. Du darfst mit einem israelischen Mietwagen allerdings nicht über die jordanische Grenze!
In Jordanien lohnt sich meiner Meinung nach nur ein Mietwagen, wenn du hoch bis Amman fährst.

Zusatztipp für Backpacking in Israel und Jordanien: Autofahren in Israel

Wir haben unseren kleinen, weißen Toyota Aygo in Jerusalem abgeholt und in Eilat am Roten Meer vorm Grenzübergang nach Jordanien wieder abgeben. Das hat uns für diesen Teil unserer Reise wirklich maximale Freiheit geschenkt und ich würde es jedem empfehlen, der Israel auf eigene Faust entdecken will! Ich habe unseren Mietwagen etwa eine Woche vorher über Check24 gebucht.

Zudem ist das Autofahren in Israel sehr unkompliziert. Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Innerorts gilt ein Tempolimit von 50 km/h, außerorts meist 90 km/h!
  • Die Straßen sind in hervorragendem Zustand!
  • Es genügt der europäische Führerschein, ein internationaler Führerschein ist nicht notwendig!
  • Unterschätze die Distanzen nicht!
    Obwohl Israel nur so groß ist wie Hessen, dauert alles etwas länger als gewohnt
  • Meide die Mautstraße Highway 6!
    Überraschenderweise wurde uns von Europcar empfohlen, stattdessen durchs vermeintlich heikle Westjordanland zu fahren, da man die Mautplakette nur vorab telefonisch auf Hebräisch beantragen kann. Aber keine Sorge, die Straße durch das palästinensische Gebiet führt nicht direkt ins Krisengebiet hinein, sondern nur vorbei. Du wirst allerdings tatsächlich über Grenzposten mit Passkontrolle fahren, wenn du ins Westjordanland rein- und rausfährst.
Ein Trip zum See Genezareth ist ohne Mietwagen nahezu undenkbar

Sicherheit – Ist Backpacking in Israel und Jordanien nicht gefährlich?

Ich nehme meine Antwort gleich vorweg: Ich habe mich in nicht einer einzigen Situation in Israel oder Jordanien unsicher gefühlt. Ob eine Reise durch Israel und Jordanien deshalb nicht gefährlich ist, dafür möchte ich natürlich keine Garantie geben. Passieren kann schließlich immer und überall etwas. Verfolgt man Israel in den deutschen Medien, wird einem schnell Angst und Bange. Bombenangriffe und Explosionen hier, Krieg und Tote dort. Dass Israel gerade durch die Lage der vergangenen Jahrzehnte als eines der sichersten Länder der Welt zählt und eine verschwindend geringe Kleinkriminalität hat, wird meist nicht erwähnt. Schnell entsteht der Eindruck, es herrsche in ganz Israel Krieg, obwohl sich die gezeigten Szenen ausschließlich im Gaza-Streifen und dem Westjordanland abspielen.

In Jerusalem wirst du nahezu an jeder Straßenecke bewaffnetes Militär sehen. Es werden Soldatinnen und Soldaten eng mit einer MP in der Hand an dir vorbeilaufen, aber genau das gehört zum Bild des Landes und dient letztlich auch deiner Sicherheit. Was auch zum ganz normalen militärischen Bild Israels gehört: Junge Frauen, teils erheblich jünger als ich selbst.

Kurzum: Mach dir keine Sorgen! Solange du nicht fahrlässig agierst und die Krisengebiete in Gaza und dem Westjordanland meidest, reist du sicher.

Individuelle Israel Jordanien Rundreise
Wadi Rum - Der Traum in Jordanien

Die 4 krassesten Erfahrungen meiner Israel Jordanien Backpacking Reise

Fanatismus ist auch christlich

Das Thema Religion beschäftigte mich noch lange nach unserer Reise. Besonders überrascht hat mich dabei die Religion, mit der ich aufgewachsen bin: das Christentum. Auch wenn ich kein Mitglied in einer Kirche und auch nicht gläubig bin, wächst man in Deutschland mehr oder weniger christlich auf. Im christlichen Viertel Jerusalems dachte ich: Hiermit bin ich ja mehr oder weniger vertraut. Der Besuch der Grabeskirche sollte mich etwas Besseren belehren. Dass Christentum derart fanatisch gelebt werden kann, sodass beinahe Panik entsteht, schockte mich zugegebenermaßen gewaltig.

Mit dem Mietwagen durch Palästina

Es fühlte sich unbehaglich doch zugleich selbstverständlich an, auf eigene Faust durch Palästina zu fahren. Geplant war dieser kurze Abstecher ins dritte Land nicht, sondern nur aufgrund der Mautumgehung unumgänglich. Im Grunde haben wir keinen Unterschied gemerkt, obwohl die Krise zwischen Israel und Palästina allgegenwärtig ist.

Schweben im Toten Meer

Schwups, da kann der Körper nichts anderes tun als auf der Wasseroberfläche zu liegen. Ein Bad im Toten Meer ist schlichtweg ein einmaliges Erlebnis und nirgends anders auf der Welt möglich.

Freiheit als Frau

Auf dem Tempelberg in Jerusalem wurde mir von zwei kleinen muslimischen Jungs vor die Füße gespuckt, da mir meine Kopfbedeckung weggeweht ist. In Jordanien habe ich keine einzige Frau gesehen, die nicht verschleiert war. Während und nach dieser Reise sind mir meine Privilegien als westliche Frau nochmal sehr intensiv ins Bewusstsein gerufen worden. Einerseits spüre ich Dankbarkeit für meine Freiheit als Frau, andererseits Wut darüber, dass dies überhaupt noch als Privileg bezeichnet wird.

Und? Konnten wir dich für das Abenteuer Backpacking in Israel und Jordanien begeistern? Dann nix wie los!

Lass‘ uns doch an deiner eigenen Reise teilhaben und teile deine Fotos auf Instagram mit dem #generationworld

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Hey, ich bin Hannah - Gründerin von Generation World, meinem Herzensprojekt. Meine Idee von Generation World entstand intuitiv und ist mittlerweile zu einem Teil meiner Berufung geworden. Das Schreiben über unsere Reisen bedeutet für mich Kreativität und Freiheit. Deshalb bin ich richtig glücklich darüber, 2021 mein erstes Buch, Pachamama - Reise ins Unbekannte, veröffentlicht zu haben.

Wäre doch viel zu schade, wenn ich all die Erlebnisse nur für mich behalte, oder? Also komm mit uns auf Reisen!

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